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Der Monster Mac Mini (ein kleiner Erfahrungsbericht)

Dieses Thema im Forum "Hardware und Software für Bildbearbeitung" wurde erstellt von zoz, 30. Dezember 2015.

  1. zoz

    zoz Moderator

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    Habe mir ja vor ein paar Wochen einen alten Mac Pro statt eines Mac Minis zugelegt und wollte dazu mal kurz berichten.

    Wie kam es überhaupt dazu:

    Nach ca. 5 Jahren hat hat mein iMac schlapp gemacht, und ich wollte nicht wieder einen iMac.
    Der sorgt zwar für Ordnung auf dem Schreibtisch bedeutet aber auch ziemliche Einschränkungen bzgl. Aufrüstung etc. Und wenn was kaputt ist ist man schnell beim wirtschaftlichen Totalschaden und wirft Monitor und alles zusammen weg.

    Obwohl ich damals den absoluten Basis Prozessor (i3) gekauft hatte war die Rechenleistung für mich eigentlich noch immer OK gewesen, allerdings hätte ich mir mittlerweile eine SSD im Rechner gewünscht und auch eine schnellere Anbindung externer Laufwerke (Thunderbold kam erst später und USB3 noch später).

    Vor meinem iMac hatte ich einen Mac Mini (der hier immer noch läuft) und eigentlich war mein plan mir einen aktuellen Mac Mini und einen 4K Monitor zu kaufen.
    Ich musste jedoch erst mal feststellen, das die MacMinis gar keinen 4K Monitor unterstützen. Maximale Auflösung is 2560x1440.
    Außerdem ist die Leistung der MacMinis gegenüber den iMacs irgend wie zurück geblieben. E s gibt keine 4 Kern Minis mehr!
    Also Doch einen 27" Imac mit Retina Display? Mit 16GB Ram und 512GB SSD ist man da bei 3000€!:eek: Und dann brauche ich noch eine neue Lösung für den Externen Bildspeicher wenn ich nicht bei FireWire bleiben will...

    Für so viel Geld bekommt man aber auch schon einen aktuellen MacPro!
    Und ein 4K Monitor mit IPS Display gibt es schon für 400-500€...*noplan*

    Naja und dann bin ich halt über diesen alten MacPro von 2008 mit 8x2,8GHz gestolpert:
    Der Vorbesitzer hatte ihn schon mit einer 256GB SSD, einer 4K fähigen Graka, einer USB3 Karte immerhin 16GB RAM und 3 2TB HDs ausgestattet und wollte 900€ dafür. Ich habe zugeschlagen weil ich das für einen guten Deal hielt...evtl. habe ich etwas zu viel ausgegeben...

    Das Gehäuse welches komplett aus 3mm starkem Aluminium gefertigt ist ist einfach der Hammer!8)

    Der Rechner hatte also mehr als Ausreichend Platz intern für meine Bilder eine SSD für einen schnellen Systemstart. Die Prozessorleistung ist zwar nicht wirklich up to date, aber sollte wegen der 8 Kerne immerhin besser sein als bei meinem alten iMac und da hatte ich ja noch keine Probleme gespürt. Und die aktuelle 2 Kern Minis sollte er auch noch locker schlagen können.

    So nun hatte ich auch eine SSD im Desktop, (kenne ich ja von meinem Mac Book) aber da der alte Mac Pro (genau wie mein MacBook) nur über SataII Schnittstellen verfügt wird die Geschwindigkeit von dieser auf 300MB/s begrenzt. Praktisch schafft die SSD dann so 250-270MB/s statt 400-500MB/s was die SSDs an einer SataIII schaffen. Trotzdem Schnell im Vergleich zu einer normalen HD (100-150MB/s).
    Ich fand außerdem aber auch noch heraus, dass der MacPro neben den 4 Laufwerksschächten auch noch über zwei zusätzliche Sata Stecker auf dem Mainbord verfügt (vermutlich vorgesehen für optische Laufwerke etc.) d.h. ich kann 6 interne Laufwerke einbauen.

    Um die SSD auf Trab zu bringen hatte ich mir eine SataIII Steckkarte besorgt. An dieser war die SSD jedoch sogar langsamer als an den internen SataII Schnittstellen. Ob das ein Problem der Karte (es war eine billige) oder des PCi Bus, oder ein Benutzerfehler ist kann ich nicht sagen:confused:.
    Auch über USB3 bringt die SSD nur beim lesen geringfügig höhere Leistung als an der internen SATAII nicht aber beim schreiben, da ist sie deutlich langsamer...:-\


    Da ich ja nun so viele interne Laufwerke haben kann, warum diese dann nicht als RAID verbinden um Geschwindigkeit zu gewinnen.

    Leider ist die Software Raid Möglichkeit über die OSX früher verfügte in El Capitan nicht mehr vorhanden... Es geht wohl noch über die Konsole aber das war mir zu heikel. Es gibt aber eine erschwingliche Software namens SoftRaid(lite) die es erlaubt mehrere interne Platten als RAID zu verbinden (angeblich auch noch schneller als die alte OSX Lösung).
    Die Testversion zeigte mir, dass ich meine 3 HDs die alleine auf auf ca. 130MB/s kamen sich zu einem RAID0 mit 6TB mit 350MB/s verbinden ließen. Bisher hatte ich meine Bilder auf einem externen Laufwerk welches mit FW 800 angeschlossen war.
    FW800 bringt theoretisch knapp 100MB/s. Im Realen Leben sind es aber eher 60MB/s. Wenn ich jetzt mit der Bridge durch meine Files surfe ist das ein mächtig spürbarer Geschwindigkeitsgewinn!
    *yiepieh*
    Nun kann man mit Recht einwenden, dass so ein RAID0 ein gewisses Sicherheitsrisiko darstellt, weil wenn eine Platte defekt ist sind alle nicht mehr lesbar. Ich könnte jetzt natürlich Statt RAID0 ein RAID5 anlegen. Dann hätte ich weniger Speicherplatz (vermutlich immer noch genug), eine etwas geringere Geschwindigkeit aber wenn eine Platte ausfällt wären immer noch alle Daten da.
    Nun mache ich aber eh eine ständige Datensicherung über Time Machine und lagere eine Kopie meiner Bilddateien auswärts, sodass selbst wenn dieser Fall eintritt die Daten ja nicht verloren sind, es wird nur ein Weilchen dauern bis ich sie wieder her gestellt habe.
    Da ich damit kein Geld verdiene und ich mal einen Tag warten kann bis das Backup wieder eingespielt ist, habe ich mich entschieden dass ein RAID0 ok ist. U.A. auch weil man für RAID5 die Vollversion von SoftRaid kaufen muss, die statt 49,-$ dann 179,-$ kostet...

    Nun habe ich noch etwas investiert und die eine doch etwas kleine 256GB SSD gegen zwei 500GB SSDs getauscht, die ich ebenfalls als RAID0 verbunden habe. Jetzt habe ich ein Boot-Laufwerk mit 1TB und 550MB/s Geschwindigkeit.:-*

    Bis jetzt macht die Kiste viel Spaß. Und ich habe zwar einiges ausgegeben, aber die Kosten liegen glaube ich immer noch hinter dem was ich für einen MacMini und eine schnelle externe Festplattenlösung hätte ausgeben müssen...
     
  2. Oliver78

    Oliver78 Moderator
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    Vielen Dank für den Bericht!

    Ist für mich sehr interessant zu lesen, da ich ca. einem Jahr in einen iMac 27" Retina investiert habe und wirklich begeistert bin von dem Display. Beim RAM habe ich die kleinste Variante mit 8GB gewählt und selbst bisher auf 16GB aufgerüstet. Für nächstes Jahr habe ich mir nochmals 16GB vorgenommen. Bei Amazon kosten die nicht mal 80 Euro, also ein Bruchteil von dem, was ich im Apple Store bezahlt hätte. Bei der HDD bin ich auf 1TB FusionDrive gegangen. Ist subjektiv gesehen OK von der Geschwindigkeit, ich mache da keine Messungen.

    Noch eine Frage: Wie bzw. wohin sicherst du per TM? So viele TBs passen nur noch auf ein NAS, oder? Was läuft da bei dir?
     
  3. Dat Ei

    Dat Ei canikon Legende

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    Moin Steffen,

    mein Standardspruch zu RAID0 lautet seit Jahren: "RAID0 ist sehr schnell - sehr schnell am Ende."

    Den Totalverlust bei Ausfall eines Datenträgers hast Du ja schon selber angesprochen. Häßlicher kann es aber mit einem schleichenden Ausfall eines Datenträgers werden, wenn dieser nicht bemerkt wird, und die zerschossenen Daten beständig in die Datensicherung rein laufen. Da stellt sich die Frage, ob man noch einen intakten Datenbestand hat, und welcher es ist.


    Dat Ei
     
  4. massi

    massi Aktiver canikon

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    Da wäre ich vorsichtig, Macs reagieren auf Billigram meist etwas zickig und man hat plötzlich Probleme, die man sich nicht erklären kann, man hat ja nix verändert.;-)
    Ich würde zumindest Marken RAM nehmen.
     
  5. zoz

    zoz Moderator

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    Hallo!
    Durch RAID 0 multipliziere ich halt das Ausfallrisiko. Wobei ich mir nicht sicher bin ob mehrere kleinere Platten im RAID0 wirklich ein höheres Ausfallrisiko haben als eine größere Platte...
    Das Problem, mit einer Fehlerhaften aber noch lesbare Platte die dann so falsch in die Datensicherung geht hätte ich doch mit einer normalen Festplatte (ohne RAID) ja ganz genau so. Evtl. ist es sogar noch höher weil die Raid Software eine kontinuierliche "Plattenprüfung" vornimmt. Sie macht sogar Ausfallvorhersagen! :eek: Wie zuverlässig das ist habe ich allerdings keine Ahnung... *noplan*

    Um das auszuschließen bleibt dann also nur ein RAID mit kontinuierlichem Abgleich. (RAID01? oder RAID5?)
    Vielleicht investiere ich ja nochmal die 150€ in die Vollversion von SoftRaid...

    P.S.:
    Habe gerade die eSata Karte eingebaut. Meine beiden externen Platten laufen jetzt mit 150-200MB/s also ca. 3x so schnell wie über FW800. *yiepieh*
     
  6. massi

    massi Aktiver canikon

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    Kann man nicht zwei RAID 0 z.B. zu einem RAID 1 zusammenfassen? Oder ist der Geschwindigkeitsvorteil dann wieder weg?
     
  7. Dat Ei

    Dat Ei canikon Legende

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    Dann nimmst Du besser ein RAID5 oder RAID6, das Performance und Ausfallsicherheit bietet.


    Dat Ei
     
  8. Oliver78

    Oliver78 Moderator
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    Da gebe ich dir völlig recht. Die von mir angesprochenen Riegel sind von Kingston. Damit hatte ich bereits in meinem alten MacBook gute Erfahrungen gemacht und auch bis jetzt im iMac keinerlei Probleme gehabt.
     
  9. zoz

    zoz Moderator

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    Habe mal Testweise ein RAID5 aus meinen drei Platte gebildet.
    Die read performance ist erwartungsgemäß 2/3 des RAID0
    Die write performance ist aber schlechter als bei einer einzelnen Disk...
     
  10. zoz

    zoz Moderator

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    Dann braucht man iaR 4 Platten und das Ergebnis ist ein Volume das 2x so groß 2x so schnell ist wie eine einzelne Platte.
    Raid 0 macht aus den selben 4 Platten ein Volume das 4x so groß und 4x so schnell ist wie eine einzelne Platte
    Raid 5 macht aus den selben 4 Platten ein Volume das 3x so groß und 3x so schnell sein sollte...

    Bei Raid 0 sind alle Daten futsch wenn eine Platte aussteigt.
    Bei Raid 5 kann eine beliebige Platte kaputt gehen und man kann trotzdem noch alles lesen
    Bei Raid 0+1 kann eine oder beide Platten eines Paares kaputt gehen. Es ist besonders sicher wenn sich die beiden Paare z.B. in unterschiedlichen Gehäusen mit unterschiedlichen Netzteilen befinden.

    Da ich nur 3 Platten habe und diese auch in einem Gehäuse sitzen wäre eigentlich RAID5 ideal. Leider ist die Performance in meinem Fall nicht wie erhofft.
    Der support von SoftRaid hat schon geantwortet:
    Es ist eigentlich ein schnelleres Schreiben zu erwarten, erste Vermutung könnte sein, dass mein Prozessor nicht schnell genug ist... das Softraid läuft natürlich über den Prozessor... Und ein Raid5 hat da größeren Bedarf als ein Raid 0 oder 1
     
  11. zoz

    zoz Moderator

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    Das Beschäftigt mich jetzt noch immer.
    Schützt denn ein RAID 1 oder 5 vor einem solchen schleichenden Ausfall? Oder werden da genau so nur die fehlerhaften Daten dupliziert?
     
  12. Dat Ei

    Dat Ei canikon Legende

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    Moin Steffen,

    RAID5 und RAID6 brauchen einiges an Rechenpower. Das sieht man immer wieder bei typischen SOHO-NAS-Lösungen, dass die Schmalspurprozessoren solcher Systeme unter der Last der in Software abgebildeten Checksummenbildung in die Knie gehen. Hier helfen erst kräftige Prozessoren, oder noch besser RAID-Controller, die das in Hardware vornehmen.


    Dat Ei
     
  13. lieblingvonoma

    lieblingvonoma canikon Mitglied

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    Zumindest bei einem RAID 5 wird von den Daten ein Prüfbit errechnet, so dass der RAID Controller (ob SW oder HW) einen Fehler sofort monieren sollte.
    Ebenso bei einem RAID 1.
    Absolut sicher kann man nie sein, das zur Zeit wohl sicherste Dateisystem, welches auch vor dem "schleichenden" Fehler in bestehenden Daten (BIT ROT) bewahrt, ist ZFS. Ob dies bei Deinem Mac implementiert werden kann, glaube ich eher nicht.
    Sollte die Platte selber einen "schleichenden " Tod vor sich haben, so zeichnet sich das normalerweise in den SMART Parametern ab, die mit entspechenden Tools ausgelesen werden können. Diese Parameter regelmäßig beobachtet und auf aussergwöhnliche Werte überprüft, geben Dir schon eine sehr gute Sicherheit gegenüber einem schleichenden Festplattentod, da Du bei Verdacht vorher die Platte tauschen kannst. Gegen einen plötzlichen Festplattentod hilft RAID 10 oder RAID 5.
    Ich von meiner Seite aus würde immer ein RAID 5 vorziehen. Auch wenn durch die Paritätsberechnung der Hauptprozessor ein wenig Performaceverlust erleidet. Die Sicherheit wäre es mir wert.
    Grüße
    Peter
     
  14. zoz

    zoz Moderator

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    Offensichtlich überfordert es schon meinen alten Prozessor...

    Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, dass es für mich am Sinnvollsten ist bei RAID0 zu bleiben.

    Ich glaube ich bin gegen einen spontanen Ausfall und auch gegen schleichende Prozesse durch die kontinuierlichen Backups über TM und zusätzlichen Backups eigentlich ausreichend abgesichert.
    Vor schleichenden unbemerkten Fehlern würde mich glaube ich auch ein RAID 5 oder 0+1 nicht wirklich schützen.
    Ein RAID 5 würde aber (zumindest in meiner aktuelle Konstellation) bedeuten, dass ich doch erhebliche Performance Verluste hinnehmen müsste.
    Für ein RAID 0+1 bräuchte ich noch eine weitere Platte und dafür müsste die SSD die zzT. als Arbeitsvolume für PS dient weichen.
    Außerdem müsste ich für beide Lösungen noch investieren und da würde ich dann vermutlich lieber in zwei größere aktuelle (und schnellere) Platten kaufen die ich dann als RAID1 betreiben könnte.
     
  15. Dat Ei

    Dat Ei canikon Legende

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    Moin Steffen,

    bei RAID1 hängt es m.E. von der Implementierung ab, ob der Defekt erkannt wird. Bei RAID5 und RAID6 ist der Fehler lokalisierbar, weil die Prüfsummen nicht passen. Je nach Größe des Fehlers ist er sogar korrigierbar.


    Dat Ei
     
  16. zoz

    zoz Moderator

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    Das Prüfbit wird errechnet und geschrieben, aber werden die Daten denn nochmal eingelesen um zu überprüfen ob ein Schreibfehler aufgetreten ist?

    Die SMART werte überprüfen die SoftRaid Treiber kontinuierlich. Etwas das bei meinem bisherigen Verfahren wo die Daten auf mehreren Platten Verteilt im Rechner lagen nicht hatte...
    Ein RAID 5 hätte ich schick gefunden die write performance fällt (bei mir) aber deutlich unter die einer einzelnen Platte zurück.
    Dabei ist der Prozossor bei weitem nicht ausgelastet...

    Der Support von SoftRaid will das nächste Woche mal mit einem alten MacPro nachstellen ob bei Ihnen die Performance auch so einbricht...
     
    #16 zoz, 1. Januar 2016
    Zuletzt bearbeitet: 1. Januar 2016
  17. lieblingvonoma

    lieblingvonoma canikon Mitglied

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    Die Prüfbits werden nur beim Schreiben berechnet und dann geschrieben. Gelesen werden sie nur im Falle eines Hardwaredefektes zum Zwecke der Wiederherstellung, soweit ich weiß. Daher ist auch bei den meisten Dateisystemen außer ZFS der schleichende Datenfehler nicht berücksichtigt. Es kann aber sein, dass bei einem kompletten Systemcheck (wenn den die Implementierung des Software RAID bietet), eine erneute Prüfung der Integrität der Daten und der Prüfbits kontrolliert wird. Bei einigen Hardware RAID Controllern geschieht dies auch beim Lesen. Die haben aber auch spezialisierte Hardware für die Prüfsummenberechnung, so das hierbei kein Performanceverlust auftritt. Vielleicht können die bei SoftRaid auch Angaben dazu machen, ob bei ihnen beim Lesen der Daten auch die Integrität mit dem Prüfbit kontrlliert wird.
    Grüße
    Peter